Frauenroth

Hutbuche bei Frauenroth
Hutbuche bei Frauenroth

In dem Dörfchen erwartet den Besucher eine Überraschung. Hier haben sich die Überreste eines Zinsterzienzerinnenklosters erhalten, die von dem Ritterehepaar Otto und Beatrix von Bodenlauben 1231 erbaut worden war.

Otto stammte aus dem Geschlecht der Henneberger und nannte sich nach der Burg von Bodenlauben bei Bad Kissingen.

In seiner Jugend folgte er dem Ruf des Kaisers als Kreuzritter ins Heilige Land. In Jerusalem hatten Graf Otto von Bodenlaube und Beatrix von Courtenais geheiratet. Als Minnesänger liebte und verehrte Otto seine Gemahlin, mit der er nach 22 Jahren im Heiligen Land in die Heimat zurückkehrte.

In der Apsis findet man die kunstvolle Grabplatte des Stifterehepaars, dass zu den bedeutendsten Kunstwerken des 13. Jahrhunderts zählt.

Im Bereich des ehemaligen Klosters finden sich auf einigen Tafeln viele Informationen zur Geschichte der Anlage und zur Umgebung.